Donnerstag, 15. August 2019

Thomas Röper (Antispiegel) aktuell 15.08.2019

Während und Medien und Politik uns immer noch erzählen, dass Deutschland ein reiches Land sei, kritisiert die UNO bereits die soziale Lage in Deutschland. In ihrem letzten UNO-Jahresbericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland, hat die UNO Kinderarmut, Niedriglöhne, Lehrermangel, Pflegenotstand und so weiter im Detail angeprangert. Nur die deutschen Medien haben darüber mit keinem Wort berichtet, die Legende vom „reichen Deutschland“ soll ja keine Risse bekommen.

Und auch die Probleme der „parlamentarischen Parteiendemokratie„, wie die Studie es selbst nennt, bestätigen all das. Als größtes Problem wird genannt, dass ärmere Menschen sich seltener an Wahlen beteiligen, als reichere. 75,5% geben das an und es bestätigt, was vorher gesagt wurde: Die Armen haben jedes Vertrauen in diese „parlamentarische Parteiendemokratie“ verloren, denn egal wer in den letzten 20 Jahren regiert hat, für sie wurde die Lage immer schlechter. Es hilft ja auch nichts mehr, die „linken“ oder „sozialen“ Parteien zu wählen. Den Anstoß zu der Misere haben ja ausgerechnet sie sozialen Kahlschläge der rot-grünen Koalition unter Schröder und Fischer eingeleitet. Davon hat sich die SPD nie wieder erholt und vermutlich wird sie demnächst darum kämpfen müssen, bundesweit überhaupt noch zehn Prozent zu erreichen.
Und die ehemaligen SPD-Wähler, die „kleinen Leute“ also, haben niemanden mehr, den sie noch wählen können, denn die Linke ist vielen vor allem im Westen noch immer suspekt. Und so gehen sie eben entweder nicht mehr zur Wahl oder machen ihr Kreuz aus Protest bei der AfD, obwohl deren Parteiprogramm auch nicht gerade vor sozialen Komponenten strotzt. Und viele lassen sich von den Medien einlullen und halten die Grünen für eine linke oder soziale Partei, dabei hat sie inzwischen weitgehend die Positionen der FDP übernommen und ist eine Partei der Besserverdiener geworden, die mit ihrem Kreuz ihr „soziales und grünes Gewissen“ beruhigen wollen. Außerdem gehen bei den Grünen die Dinge, die sie in der Tagesschau erzählen und das, wofür sie dann abstimmen, weit auseinander. Aber die Medien lassen es der Partei durchgehen.



Und dieses Ergebnis war zu erwarten. Während die Politiker in der Tagesschau immer beklagen, die Schere zwischen Arm und Reich ginge in Deutschland immer weiter auseinander, haben sie dieses Problem in Wirklichkeit selbst geschaffen. Alle Gesetze der letzten 20 Jahre haben genau diese Entwicklung befördert, denn während der Oberschicht die Steuersätze gesenkt wurden, wurden bei der Unterschicht Sozialleistungen und Renten gekürzt und im Gesundheitssystem Eigenbeteiligungen der Patienten eingeführt. Da ist es verständlich, dass die Oberschicht eine deutlich bessere Meinung über die Politiker egal welcher Partei hat, denn egal welche der etablierten Parteien in den letzten 20 Jahren regiert hat (und es waren ja alle mal am Ruder), sie haben in dieser Frage alle die gleiche Politik gemacht.
___

Weiterlesen :  https://www.anti-spiegel.ru/2019/warum-misstraut-mehrheit-der-deutschen-dem-politischen-system-umfrage-gibt-antworten/



UND : https://www.anti-spiegel.ru/2019/die-farbe-des-waehlerbetruges-gruen/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen