Donnerstag, 27. Juni 2019
Was weg ist , ist weg . (Kölsch : Was fott is ... )
Linksradikale Rechtspopulisten übernehmen die Macht
altermann (qpress)
Und wenn dann noch der Himmel runterfällt, sind alle Spatzen tot. Der Mainstream giftet und gallt gegen Italien. Wer nicht die Augen verschließt und dem Macron huldigt, hat in der Welt der Selbstgerechten
nichts zu suchen. Mal gespannt, wie lange es dauert, bis Brüssel die
Tiger aus Rom zu Bettvorlegern verarbeitet hat. Man denke an die Zeit
mit Tsipras/Varoufakis.
Das Unheil naht und die Szenarien von schlimm bis halbschlimm sind schon beschrieben. Bazonline
liegt vollkommen richtig, wenn man die Dinge aus dem Blickwinkel der
alemannischen Hausfrau betrachtet. Aber verschiedene Dinge, die im
Privaten segensreich sind, treffen auf Volkswirtschaften nicht zu. Eine
Volkswirtschaft kann zum Beispiel nicht sparen. Ich kann die Semester
meines Studiums nicht auf eine Seite zusammendampfen, aber manchmal
frage ich mich schon, weshalb man nach der Verinnerlichung von:
- Gewinn = Umsatz – Kosten gepaart mit dem
- §4 des Kölschen Jrundjesetzes (Wat fott es, es fott!)
nicht schon seinen Master hat. Alles weitere ist nur logische Weiterentwicklung (zu diesem Thema hat der altemann schon mal was geschrieben. Interessant sind da auch die Zuschriften).
Richtig
Kompetenz hat Heiner Flassbeck, der bei Oskar Lafontaine damals für
sechs Monate Staatssekretär war und der dann vom unfähigsten
Finanzminister aller Zeiten (Hans Eichel) entlassen wurde.
Einer der Gründe, weshalb Lafontaine damals hingeschmissen hat, war ja
die Hinwendung Schröders zum Neoliberalismus seines Freundes Blair. Der
Beginn des Niedergangs der SPD, der zur Stunde noch andauert. Flassbeck
sieht eine deutsche Falle für Italien.
---
Quelle : Qpress.dehttps://krisenfrei.com/linksradikale-rechtspopulisten-uebernehmen-die-macht/
---
Quelle : Qpress.dehttps://krisenfrei.com/linksradikale-rechtspopulisten-uebernehmen-die-macht/
Italien Juni 2019
Italien spielt kalt lächelnd mit dem Feuer ...
_________________________________
Der langjährige Präsident des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, erklärte in einem Gastbeitrag für die ›WirtschaftsWoche‹ am 31. 5.: ». Wenn Deutschland sich sträuben sollte, Geld zu verschenken oder weitere Bürgschaften zulasen nachfolgender Generationen zu geben, ist die Wahrscheinlichkeit großt, dass Italien den Euro aufgibt. … Die politische Revolution ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Die Forderungen nach massiv steigenden Staatsausgaben und Schuldenerlassen sind ebenso wenig vom Tisch wie Gedankenspiele über das Verlassen der Währungsunion. ›Geld her, oder wir treten aus‹, das könnte die versteckte Drohung künftiger italienischer Regierungen sein.« Zum Sprengsatz für die Währungsunion könnte laut Sinn vor allem die von der Lega und Cinque Stelle vorgebrachte Idee einer Parallelwährung werden. »Zu einem solchen Schuldschein-Konstrukt dürfte es über kurz oder lang vermutlich schon deshalb kommen, weil sich das höhere Defizit kaum anders finanzieren lassen wird«, schreibt Sinn. »Eine Parallelwährung würde dazu dienen, die EU-Partner gefügig zu machen. Andererseits böte sie die Option, sofort aus dem Euro-Verbund auszutreten.«
...
Der 2014 verstorbene Prof. Wilhelm Hankel erläuterte bereits 2013 die fatale Situation der Gemeinschaftswährung. Im ›mmnews‹-Interview sagte er sinngemäß schon damals: Die Politik verwechselt in Sachen Euro ›Dynamik‹ mit ›Dynamit‹„. Wenn das so weitergeht, ist ein Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen. Es war von Beginn an klar, dass der Euro niemals funktionieren würde angesichts der sehr unterschiedlichen Wirtschaften in der Eurozone. Ein griechischer Euro ist etwa 50 % weniger wert als ein deutscher Euro. Die Euro hat die Südzone dazu verführt, Schulden zu machen. In Griechenland gibt es die niedrigste Steuerquote und dafür die höchste Schuldenquote. Statt sparen, mehr Schulden: Das war der einfachere Weg und der Euro hat ihn ermöglicht. Der riesige Schuldenberg der Südschiene kann nicht auf Dauer von Deutschland finanziert werden. Wir stehen also vor der Frage: Wollen wir diese Defizite weiter finanzieren und darüber selber verarmen – oder müssen wir nicht einen Modus finden, welcher die unerträgliche Rückzahlungsverpflichtung dieser Länder, die dort zu Massenarbeitslosigkeit führt, beendet. Wenn die Politiker weiter am Euro festhalten, führt das zum Knall. Dann werden einzelne Länder der Südschiene zwangsläufig austreten, mit all den Verwerfungen, die dann programmiert sind. Diese Länder sind dann sofort bankrott und das führt dann zur Sprengung der Eurozone. [4]
Italien spielt kühl lächelnd mit dem Feuer
... und plant den Angriff auf die Finanzen aller Euro-Länder, so Prof. Bernd Lucke in seinem Gastbeitrag für den ›Focus‹. Italien, führt er aus, »ist in einer schweren Krise. Nicht erst seit den letzten Parlamentswahlen, sondern seit mindestens 15 Jahren. Seit 2003 ist die italienische Wirtschaft nicht gewachsen. Das italienische Bruttoinlandsprodukt war 2017 niedriger als vor 15 Jahren. Zum Vergleich: Die Wirtschaftskraft der EU ist im selben Zeitraum um mehr als 20 % gewachsen.
Seit 15 Jahren befindet sich Italien in der Stagnation. Die Arbeitslosigkeit ist in dieser Zeit von 8 % auf 11 % gestiegen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt seit Jahren bei mehr als 30 %. Italiens Staatsverschuldung hat sich seit 2003 um fast 900 Milliarden Euro [etwas mehr als 60 %] erhöht. Die italienischen Banken kämpfen mit einem hohen Bestand an notleidenden Krediten und gelten als heiße Kandidaten für die nächste Finanzkrise. In dieser Situation vertrauen die Italiener ihre Regierung zwei Parteien an, die ein geradezu aberwitzig anmutendes Programm vorlegen: Die Staatsausgaben sollen gewaltig steigen, weil fast jeder Italiener bedingungslos ein Grundeinkommen von 780 Euro pro Monat erhalten soll. Die Steuern werden gleichzeitig kräftig gesenkt. Und wer denkt, dass die Italiener vielleicht einfach mehr arbeiten, um das alles zu finanzieren, irrt: Man will vielmehr die Arbeitnehmer früher verrenten. Dass das Budgetdefizit Italiens durch diese Maßnahmen steigen wird, liegt auf der Hand.
...
Quelle https://krisenfrei.com/italien-kommentare-zur-finanziellen-lage/
[1] https://www.goldseiten.de/artikel/378174–Blut-in-den-Strassen-Roms—Rueckkehr-der-Eurokrise.html 2. 6. 18 Uli Pfauntsch
[2] https://www.laenderdaten.info/Staatenbuendnis/OECD.php
[3] https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176881896/Neue-Finanzkrise-Italien-wird-der-verschuldeten-Welt-den-Rest-geben.html
1. 6. 18 Italien wird der verschuldeten Welt den Rest geben – Von Mario Ohoven
[4] http://www.mmnews.de/wirtschaft/69877-ist-der-euro-noch-zu-retten
31. 5. 18
[5] https://www.focus.de/politik/experten/lucke/gastbeitrag-von-bernd-lucke-italien-spielt-kuehl-laechelnd-mit-dem-feuer-und-plant-den-angriff-auf-die-finanzen-aller-euro-laender_id_9022622.html 2. 6. 18
Gastbeitrag von Bernd Lucke
Quelle: politonline
*****
Schon im September 2010 wurde hier darauf hingewiesen: Holen Sie ihr Geld von der Bank … und glauben Sie nicht, dass ihre Einlagen sicher sind.
3 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)
Gefällt mir:
Ähnliche Artikel
Dienstag, 25. Juni 2019
Donnerstag, 13. Juni 2019
Nazi´s und "Linke" ...
WAS MACHT EIN LINKES, ALSO EIN SOZIALISTISCHES WIRTSCHAFTSSYSTEM AUS?
Der, diktatorisch regierte, Staat besitzt alle Produktionsmittel. Daraus entstehen eine Reihe von Aufgaben bzw. Rechten des Staates und diese führen zur vollen Kontrolle über:
- die erzeugten Waren und Dienstleistungen
- die Preise
- die Löhne
- ja, über den gesamten Arbeitsmarkt
NATIONALSOZIALISMUS UND WIRTSCHAFT
In linkspopulistischen Kreisen hält sich bis heute die Idee, Hitler wäre durch die „Bourgeoisie“ an die Macht gekommen. Wer das mechanistische marxsche Geschichtsbild kennt, weiß dass hier versucht wird eine abstruse Theorie einer sich zwangsläufig entwickelnden Menschheitsgeschichte zu retten.
Das ist im Kern schon lange widerlegt, aber den Gedanken an die immer noch laufende Detaildiskussion zum Thema der Unterstützung des „Kapitals“ für die NSDAP, sollte man im Hinterkopf bewahren, wenn wir uns ansehen, wie die NS Wirtschaftspolitik aussah.
GAB ES EINE NS-WIRTSCHAFTSTHEORIE?
In „Mein Kampf“ fällt auf, wer bei Hitler im Zentrum steht: der Arbeiter und die soziale Frage. Er wird eigentlich nur bei zwei Themen emotional: wenn sein abartiger Antisemitismus sich, häufig ansatzlos, explosiv entlädt und wenn er, voll Empathie, vom Arbeiter spricht.
Es soll uns nur zur Abrundung des Bildes interessieren, dass er -Inbegriff des Loosers- sich von seinem Komplettversagen in seiner persönlichen Lebensplanung frei spricht, in dem er verschwörungstheoretische Dunkle Mächte verantwortlich macht.
So lockert sich der sonst fleißige Mensch in seiner ganzen Lebensauffassung, um allmählich zum Instrument jener heranzureifen, die sich seiner nur bedienen um niedriger Vorteile willen.
Die Schlussfolgerung, die er zieht und in ‚Mein Kampf“ sehr weit nach vorne rückt, lautet:
Schon währen meines Wiener Existenzkampfes war mir klar geworden, daß
die soziale Tätigkeit nie und nimmer in ebenso lächerlichen wie zwecklosen Wohlfahrtsduseleien ihre Aufgabe zu erblicken hat, als vielmehr in der Beseitigung solcher grundsätzlicher Mängel in der Organisation unseres Wirtschafts- und Kulturlebens, die zu Entartungen einzelner führen müssen oder wenigstens verleiten können.
Hier finden wir mehrere Parallelen zu Marx. Die Ablehnung sozialer Maßnahmen zugunsten einer grundlegenden Umgestaltung der Wirtschaft und die Parallele zwischen Hitlers Begriff „Entartung“ und dem Entfremdungsbegriff bei Marx.
Eine weitere Parallele ist, dass Hitler die überlegene Funktionalität des Marktes nicht einmal ansatzweise begreift.
Industrie und Handel treten von ihrer ungesunden führenden Stellung zurück und gliedern sich in den Erwerb neuen Bodens allgemeinen Rahmen einer nationalen Bedarfs- und Ausgleichswirtschaft ein.
Handel ist ein zentrales Element des Marktes. Er sorgt für die effiziente Verteilung der Ressourcen und ermöglicht so erst die Arbeitsteilung oder einfacher ausgedrückt: die Vorteile durch Zusammenarbeit von spezialisierten Einzelwirtschaften ist ohne Handel nicht organisierbar. Bei Hitler scheint an dieser Stelle bereits sehr deutlich der Rassismus durch, der seinen Blick auf die Wirtschaft dominiert.
Sein Gedankengang läuft in etwa an dieser Linie: die Stadt verdirbt das Volk, nimmt ihm sein Volkstum, das Landvolk ist der unverdorbene, gesunde Kern, so die Analyse in „Mein Kampf“. Auf dieser Grundlage beantwortet er die Optionen:
Somit blieben nur noch zwei Wege, der steigenden Volkszahl Arbeit und Brot zu sichern.
3. Man konnte entweder neuen Boden erwerben, um die überschüssigen Millionen jährlich abzuschieben, und so die Nation auch weiter auf der Grundlage einer Selbsternährung erhalten, oder man ging
4. dazu über, durch Industrie und Handel für fremden Bedarf zu schaffen, um vom Erlös das Leben zu bestreiten.
Also: entweder Boden- oder Kolonial- und Handelspolitik.
Für ihn ist klar:
Der gesündere Weg von beiden wäre freilich der erstere gewesen. –
(Die) Erhaltung eines gesunden Bauernstandes als Fundament der gesamten Nation kann niemals hoch genug eingeschätzt werden.
Sein Weg dahin ähnelt fatal der linken „Open Border“ Ideologie:
Man muß sich damit kühl und nüchtern auf den Standpunkt stellen, daß es sicher nicht Absicht des Himmels sein kann, dem einen Volke fünfzigmal so viel an Grund und Boden auf dieser Welt zu geben als dem anderen. Man darf in diesem Falle sich nicht durch politische Grenzen von den Grenzen des ewigen Rechtes abbringen lassen. Wenn diese Erde wirklich für alle Raum zum Leben hat, dann möge man uns also den uns zum Leben notwendigen Boden geben.
Der Wirtschaft selbst billigt er -im Gegensatz zum Marxismus- keine besondere Rolle für den Staat zu:
Wie wenig aber die staatsbildenden und staatserhaltenden Eigenschaften mit Wirtschaft im Zusammenhang stehen, zeigt am klarsten die Tatsache, daß die innere Stärke eines Staates nur in den allerseltensten Fällen mit der sogenannten wirtschaftlichen Blüte zusammenfällt, wohl aber diese in unendlich vielen Beispielen den bereits nahenden Verfall des Staates anzuzeigen scheint.
Wohlgemerkt: es geht nicht um diesen hanebüchenen Unsinn, es geht darum zu erkennen, auf welchem Denken die NS Wirtschaftspolitik ruhte. An dieser Stelle geht Hitler auch auf den Marxismus ein. „Lehre der Zerstörung“, „Weltpest“ nennt er ihn. Seine, etwas wirr hergeleitete, Schlußfolgerung für die Aufgabe des Staates in Bezug auf die Wirtschaft:
Erhaltung einer lebensfähigen nationalen und unabhängigen Wirtschaft auf der einen Seite, Sicherung der sozialen Rechte der Arbeitnehmer auf der anderen.
Er erwähnt hier auch den Einfluss von Gottfried Feder bei dem „Erkennen“ der Unterschiede zwischen zwei angeblich existierenden Typen „Kapitals“:
reinen Kapitals als letztes Ergebnis der schaffenden Arbeit gegenüber einem Kapital, dessen Existenz und Wesen ausschließlich auf Spekulation beruhen
Wer die marxsche Mehrwerttheorie und die Arbeitswerttheorie kennt, der erkennt hier deutliche Parallelen. Für Marx wird der Wert des Produkts durch die investierte Arbeit bestimmt. Wir wollen hier nicht in die Feinheiten eintauchen, aber festhalten an der Erkenntnis, dass Beide zudem eine ethische Wertung in das „Kapital“ hineinprojizieren und die Wertung „gut“ und „böse“ die bloße Frage einer Funktionserfüllung überlagert.
Der Wirtschaftslaie Hitler zog dann aus den Lehren seines Gurus Feder die Erkenntnis, dass in dem „Börsen- und Leihkapital“ der Feind gefunden war. Über die „Brechung der Zinsknechtschaft“ (Feder) hatte er die Idee gefunden,
Die scharfe Scheidung des Börsenkapitals von der nationalen Wirtschaft bot die Möglichkeit, der Verinternationalisierung der deutschen Wirtschaft entgegenzutreten, ohne zugleich mit dem Kampf gegen das Kapital überhaupt die Grundlage einer unabhängigen völkischen Selbsterhaltung zu bedrohen. Mir stand die Entwicklung Deutschlands schon viel zu klar vor Augen, als daß ich nicht gewußt hätte, daß der schwerste Kampf nicht mehr gegen die feindlichen Völker, sondern gegen das internationale Kapital ausgefochten werden mußte.
Wem das Kapital gehört, scheint ihn in diesem Moment nicht zu interessieren, solange es nur national wäre und dazu passt die Einordnung der Wirtschaft in die NS
Doktrin: Volk und Vaterland.
Für was wir zu kämpfen haben, ist die Sicherung des Bestehens und der Vermehrung unserer Rasse und unseres Volkes, die Ernährung seiner Kinder und Reinhaltung des Blutes, die Freiheit und Unabhängigkeit des Vaterlandes, auf daß unser Volk zur Erfüllung der auch ihm vom Schöpfer des Universums zugewiesenen Mission heranzureifen vermag.
Ist bei Marx die Herrschaft über die Produktionsmittel mittels des Kapitals die zentrale Frage beim Machtübergang an die Arbeiterklasse, so ist bei Hitler das Kapital nur zweckgebunden als Werkzeug bei der Erfüllung der NS Doktrin. Dazu passt, dass der „Jude Marx“ Teil des Kampfes gegen die „nationale Wirtschaft“ sei. Ähnliche Analysen (böses internationales Kapital knechtet gute Arbeiter) führen also zu völlig unterschiedlichen Modellen.
Hitler verwebt das nun mit seinem, bereits in der Jugend fixierten, Feindbild: dem Juden. Dieser wird in seiner angeblichen, Jahrhunderte umfassenden, aber angeblich zielstrebig geplanten Entwicklung als Händler, später als Wucherzinsverleiher und schließlich über die Beherrschung des Kapitals zum „ewigen Blutegel“, zum Zerstörer „einer wahrhaft volksnützlichen Wirtschaft“. Und darin sieht Hitler, ein himmelweiter Unterschied zu Marx, die Grundlage der Entfremdung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Was im Umkehrschluss ja bedeutet, dass die „richtigen“ Rahmenbedingungen vorausgesetzt, der Gegensatz (bei Marx: Antagonismus) zwischen den Klassen aufgehoben werden kann. Bei Marx eine naturgesetzliche Unmöglichkeit. Für Marx ist hier weder eine friedliche Koexistenz denkbar, noch nicht einmal ein nicht-gewaltsamer, nicht-revolutionärer Herrschaftswechsel.
Fassen wir die Betrachtungen der Theorie zum Thema Wirtschaft zusammen:
Während bei Marx das Kapital, die Herrschaft über die Produktionsmittel zentral für die Machtfrage bei der Erringung der „Diktatur des Proletariats“ ist, so sieht -ungeachtet mancher Gemeinsamkeiten bei der Analyse- der Nationalsozialismus das Kapital nur als ein Instrument seiner primär rassistischen Politik an. Insbesondere die zentralen Rolle des Judenhasses wird auf die NS Wirtschaftspolitik in dominierender Weise angewandt.
Einen noch grundsätzlicheren, unüberbrückbaren Unterschied sieht Hitler in dem marxistischen Menschenbild. Das einzige soziale Ordnungskriterium bei Marx ist die Klasse, er kennt keine Nationen, keine Rassen. Folglich: was bei den Nazis der Rassenhass ist, ist bei Marx der Klassenhass – in beiden Fällen der Grund für einen erbarmungslosen Kampf.
Hitler sieht logischerweise darin eine feindliche Ideologie und verknüpft das mit seinem Judenhass:
Durch die kategorische Ablehnung der Persönlichkeit und damit der Nation und ihres rassischen Inhalts zerstört sie die elementaren Grundlagen der gesamten menschlichen Kultur, die gerade von diesen Faktoren abhängig ist. Dieses ist der wahre innere Kern der marxistischen Weltanschauung, sofern man diese Ausgeburt eines verbrecherischen Gehirns als „Weltanschauung“ bezeichnen darf. Mit der Zertrümmerung der Persönlichkeit und der Rasse fällt das wesentliche Hindernis für die Herrschaft des Minderwertigen – dieses aber ist der Jude.
Seine Lösung:
ein Staat (bestehen kann), der nicht einen volksfremden Mechanismus wirtschaftlicher Be-lange und Interessen, sondern einen völkischen Organismus darstellt:
Einen germanischen Staat deutscher Nation.
NATIONALSOZIALISTISCHE WIRTSCHAFTSPOLITIK IN DER PRAXIS
Nach so viel Theorie sehen wir uns die Praxis an. Wie funktionierte die Wirtschaft im NS Staat? Wir beschränken die Betrachtung auf die ersten Herrschaftsjahre, da später die Umstellung auf die Kriegswirtschaft der beherrschende Faktor wurde. Wir verzichten auch auf die detaillierte Beschreibung der bei der Umgestaltung verwendeten Taktik.
Wer tiefer einsteigen möchte, dem sei das Buch von Avraham Barkai: „Das Wirtschaftssystem des Nationalsozialismus“ empfohlen. Vielleicht mit dem Warnhinweis, dass das Thema für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler ein bisschen spröde, manchmal sogar dröge an den Leser gebracht wird.
_____
Mittwoch, 12. Juni 2019
Dienstag, 11. Juni 2019
Montag, 10. Juni 2019
KW19-22: Bilderberg: Unheil für Europa - Christoph Hörstel 2019-6-1
Samstag, 1. Juni 2019 – 16 Uhr Kompletter Ablauf: https://tinyurl.com/y255cymq Bilderberg-Konferenz: Montreux, Schweiz Deutsche: Achleitner DB, FDP-Gen.-Sek. Teuteberg, 2x Technik, Springer-Chef Döpfner, Zetsche-Mercedes-Benz, v.d.Leyen, NICHT mehr: KK! drei türkische Professoren, 1 CHP-MP, NIX: AKP 11 Themen: 1. Stabile strategische Ordnung, 2. Europas Zukunft Klimawandel+Nachhaltigkeit China+Russland: ohne Gäste von dort! – aber Gegner Zukunft Kapitalismus Brexit Ethik KI, soziale Medien als Waffe, Weltraum, Cyber-Bedrohung 6:03 - Europawahl Wahlbeteiligung 50,5% - riesige EU-Werbekampagne D von 48-61% - mehr als 13% plus! Konservative (EVP) Sozialdemokraten (S+D) verlieren kräftig AfD + Co: weniger Zugewinn als erhofft Kartelle: Grüne zur Regierungspartei aufblasen Bedeutet: Krieg! Iran? Bundeswehr: Syrien-Einsatz Farage mit 30% stärkste Kraft in GB = Kartellsieg! 8:43 - Theater um Führungsfrauen in CDU + SPD gleichzeitig! Kartelle/Logen wollen „einnorden“! „Nachwuchskräfte“ stärken: Grüne, FDP, AfD Nahles: gegen Iran-Krieg – wie Schröder: Schritt nach vorn! KK: schlecht abgestimmtes Greenhorn: gegen Youtuber?? trotzdem offenbar nicht ausreichend gehorsam Kartellmedien „spielen Demokratie“: pro Youtuber ;-)) 10:46 - BMI Seehofer Vfs: Redaktionen online ausspähen – Gesetz geplant lächerlich: passiert doch ständig Wer kontrolliert Vfs? – Aufräumen mit deep state überfällig!! 11:36 - Deutsche Kartellmedien Berlusconi/Mediaset: 10% Pro7Sat1 Bei Amtsantritt 2.000 Mafiosi freigelassen KKR: Übernahme Axel Springer Direktlenkung durch Kolonialherren 12:38 - Assange – ACHTUNG: MORD auf Raten! Krankenhaus: verhandlungsunfähig UN-Sonderberichterstatter über Folter, Prof. Nils Melzer: Assange: Symptome psychologischer Folter Russland: weltweiter Aufschrei der Kartell-/Logenmedien Assange-Antrag auf Aussetzung des Verhörs abgelehnt hoher Gewichtsverlust unfähig zu geordnetem Gespräch Skandal: Behandlung des Whistleblowers Beschädigt Demokratie + internationalen Ruf 14:17 - Österreich EX-Kanzler Kurz: kein kluger Sturz + Favorit bei Neuwahlen sehr konsequent vorgegangen in FPÖ-Skandal 15:13 - Quds-Demonstration religiöse Führungspersonen gegen nicht-Muslime, nicht-Palis Iran manchmal sein eigener größter Feind! im Innern seltsame Debatten: Kopftücher, Badeverbote Feinde: korrupte Reiche, schlechte Verwalter, Scharfmacher Meinetwegen: Außenministerium Teheran: Deal mit AA meist interviewter Ausländer – keine Einreise ändert meine politischen Ansichten kein bisschen nicht abhängig von fremden Autoritäten
------------------------------------
https://christoph-hörstel.de/kw19-22-bilderberg-unheil/
------------------------------------------------
PS : !!! BOERENWOLF : Pflingst - Montag https://boersenwolf.blogspot.com >> Benj . Fulford
____________________________________________________________________________
Abonnieren
Posts (Atom)